7-Eleven kündigt Geschäftsänderungen an, um Übernahmeversuch abzuwehren Die japanische Muttergesellschaft…

7-Eleven kündigt Geschäftsänderungen an, um Übernahmeversuch abzuwehren
Die japanische Muttergesellschaft der 7-Eleven-Kette, Seven & i Holdings, hat am Donnerstag eine umfangreiche Geschäftsänderung angekündigt, um sich gegen eine Übernahme durch einen kanadischen Konkurrenten zu verteidigen. Im Rahmen dieser Änderungen wurde auch die Ernennung des ersten ausländischen CEO bekannt gegeben. Stephen Dacus, 64, ein langjähriger Einzelhandelsmanager aus den USA und Mitglied des Vorstands von Seven & i, wird im Mai die Position übernehmen.
Darüber hinaus plant das Unternehmen, einen Börsengang seines US-amerikanischen Convenience-Store-Geschäfts durchzuführen, das mehr als 13.000 7-Eleven-Filialen im Land betreibt. Diese Maßnahmen sind der bisherige Versuch des Unternehmens, sich gegen die Übernahme durch die Einzelhandelsgruppe Alimentation Couche-Tard zu wehren, den kanadischen Eigentümer der Circle K Convenience-Store-Kette. Alimentation Couche-Tard hat ein Angebot von rund 47 Milliarden US-Dollar für die Kontrolle über Seven & i abgegeben, was die bisher größte ausländisch geführte Übernahme eines japanischen Unternehmens darstellt.
Die japanische Geschäftswelt, die sich jahrzehntelang in vielerlei Hinsicht gegen Veränderungen gewehrt hat, beginnt sich angesichts des verstärkten Interesses ausländischer Investoren zu wandeln. Die Umstrukturierung bei Seven & i, dessen Convenience-Stores in Japan so weit verbreitet sind, dass sie als Teil der nationalen Infrastruktur gelten, ist das jüngste Beispiel für diese Transformation. Aktivistische Investoren haben Seven & i schon lange dazu gedrängt, sein 7-Eleven Convenience-Store-Geschäft abzuspalten, mit der Argumentation, dass dies die Bewertung der weitreichenden Einzelhandelsgruppe verbessern würde.