Verdächtige, die beschuldigt werden, einen von Iran unterstützten Mordversuch an einem Journalisten auf amerikanischem Boden geplant zu haben, stehen vor Gericht.

Prozess gegen Verdächtige im iranisch unterstützten Mordkomplott gegen Journalistin Masih Alinejad in den USA beginnt

Der Prozess gegen zwei Verdächtige, die im Auftrag des Iran einen Mordanschlag auf die US-amerikanische Journalistin Masih Alinejad geplant haben sollen, hat in New York City begonnen. Die Angeklagten Rafat Amirov aus dem Iran und Polad Omarov aus der Tschechischen Republik und Slowenien erschienen vor Gericht und plädierten auf nicht schuldig. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass beide Verdächtige Mitglieder der russischen Mafia seien und vom iranischen Revolutionsgarde Corps angeheuert wurden. Alinejad, die als Zeugin im Prozess aussagen wird, äußerte ihre Dankbarkeit gegenüber den Vereinigten Staaten für den Versuch, sie vor der Regierung ihres Geburtslandes Iran zu schützen. Der Prozess begann mit der Auswahl der Geschworenen und wird voraussichtlich nicht länger als drei Wochen dauern.

Hintergrund des Mordkomplotts

Die Anklage gegen Amirov, Omarov und einen dritten Verdächtigen, Khalid Mehdiyev aus Yonkers, New York, wurde Anfang 2023 vom Justizministerium erhoben. Die Behörden gaben bekannt, dass dies der zweite Versuch des Iran war, Alinejad anzugreifen. Bereits 2021 hatte der FBI einen angeblichen Entführungsversuch durch den Iran vereitelt, um sie gewaltsam in den Iran zurückzubringen. Damals wurde Mehdiyev festgenommen, nachdem er mit einem geladenen Gewehr und Dutzenden von Patronen in Alinejads Nachbarschaft in Brooklyn herumgefahren war. Mehdiyev hat ebenfalls auf nicht schuldig plädiert, aber der Stand seines Prozesses ist unklar.

Der Beginn des Prozesses

Amirov und Omarov erschienen vor Gericht, wobei Amirov in einem grauen Anzug mit einem weißen Hemd darunter zu sehen war und Omarov einen blauen Pullover über einem Hemd trug. Beide zeigten keine Emotionen, als sie sich dem Gericht und der Jury vorstellten. Richterin Colleen McMahon lobte die Anwälte beider Seiten als “herausragend”. Alinejad war zu diesem Zeitpunkt nicht bei den Verhandlungen anwesend. Sie äußerte jedoch ihre Aufregung, als Zeugin im Prozess auszusagen und sagte, es sei, als ob sie ein zweites Leben geschenkt bekommen hätte.

Die Bedeutung des Prozesses

Der Prozess gegen die Verdächtigen ist von großer Bedeutung, da er die Bemühungen des Iran, Kritiker im Ausland zum Schweigen zu bringen, aufdeckt. Alinejad hat sich öffentlich gegen die Menschenrechtsverletzungen des iranischen Regimes, die Diskriminierung von Frauen und die Unterdrückung der demokratischen Teilhabe und Meinungsfreiheit ausgesprochen. Der damalige Justizminister Merrick Garland betonte, dass die Anklage gegen die Verdächtigen auf dem Recht jedes amerikanischen Bürgers beruht, seine Rechte auszuüben.

Ausblick auf den Prozess

Der Prozess wird voraussichtlich in den kommenden Wochen fortgesetzt, wobei Alinejad als Zeugin aussagen wird. Sie hat sich bereits bei Reuters dazu geäußert, dass sie aufgeregt ist, diejenigen zu konfrontieren, die vom Iran angeheuert wurden, um sie zu töten. Alinejad sieht den Prozess als eine Möglichkeit, ihre Stimme gegen die Unterdrückung des iranischen Regimes zu erheben und die Menschenrechtsverletzungen öffentlich anzuprangern.

Quelle: Fox News

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