Dänemark erhöht Militärausgaben im Nordatlantik angesichts von Trumps Interesse an…

Dänemark erhöht Militärausgaben im Nordatlantik angesichts von Trumps Interesse an Grönland

Die dänische Regierung hat angekündigt, ihre Militärausgaben im Nordatlantik zu erhöhen, um ihre Souveränität in der Region zu wahren. Dies geschieht als Reaktion auf das Interesse von US-Präsident Donald Trump, Grönland zu kaufen oder zu annektieren. Die Regierung von Dänemark hat eine Vereinbarung über 14,6 Milliarden Kronen (fast 2 Milliarden US-Dollar) getroffen, um ihre Fähigkeiten zur Überwachung und Aufrechterhaltung der Souveränität in der Region zu verbessern. Die Vereinbarung umfasst den Kauf von drei neuen arktischen Kriegsschiffen, zwei zusätzlichen Langstreckenüberwachungsdrohnen und Satellitenkapazitäten.

Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen hat eine Reise zu mehreren europäischen Hauptstädten unternommen, darunter Berlin, Paris und Brüssel, um das Thema zu diskutieren. Sie traf sich auch mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Frederiksen warnte vor einer unsicheren Realität und betonte die Notwendigkeit einer stärkeren militärischen Präsenz um Grönland herum. Obwohl sie Trumps Drohungen nicht direkt ansprach, betonte sie die Bedeutung eines vereinten Europas und einer verstärkten Zusammenarbeit angesichts der Herausforderungen durch Russland.

Die dänische Verteidigungsministerium erklärte, dass die Parteien im ersten Halbjahr dieses Jahres eine zweite Vereinbarung verhandeln werden, die sich auf Abschreckung und Verteidigung konzentriert. Es wurde betont, dass Investitionen in Grönland und den Färöer-Inseln lokale Arbeitsplätze und Unternehmen unterstützen sollen.

Die Regierung von Grönland hat betont, dass das Territorium nicht zum Verkauf steht, aber offen für Zusammenarbeit ist. Die Ankündigung des Verteidigungsministeriums erwähnte nicht Trumps Ambitionen.

Hintergrund:

  • Die dänische Regierung hat eine Vereinbarung über 14,6 Milliarden Kronen getroffen, um ihre militärische Präsenz im Nordatlantik zu stärken.
  • Die Vereinbarung umfasst den Kauf von drei neuen arktischen Kriegsschiffen, zwei zusätzlichen Langstreckenüberwachungsdrohnen und Satellitenkapazitäten.
  • Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen hat europäische Hauptstädte besucht, um das Thema zu diskutieren und die Bedeutung einer stärkeren militärischen Präsenz um Grönland herum zu betonen.
  • Die Regierung von Grönland hat betont, dass das Territorium nicht zum Verkauf steht, aber offen für Zusammenarbeit ist.
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