USA steuert auf wirtschaftlichen Herzinfarkt zu – Schuldenabbau bald notwendig, sagt Hedgefonds-Gründer

US auf dem Weg zu einem wirtschaftlichen Herzinfarkt, wenn die Schulden nicht bald gekürzt werden, warnt Hedgefonds-Gründer Ray Dalio
Der Gründer des weltweit größten Hedgefonds, Ray Dalio, warnt davor, dass die Vereinigten Staaten sich derzeit in einer “Todeswärtsspirale” der Schulden befinden, die zu einem wirtschaftlichen “Herzinfarkt” führen könnte, wenn beide Parteien nicht sofort mit dem Kürzen beginnen. Dalio erklärte in einem kürzlichen Gespräch mit David Friedberg in dem Podcast “The All-In”, dass eine “Todeswärtsspirale” normalerweise auftritt, wenn ein Unternehmen oder eine Regierung zu viele Schulden hat und sich Geld leihen muss, um sie zu bedienen. Dies führt zu einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit und steigenden Zinsen.
Dalio warnt davor, dass dies das Schlimmste ist, was einem stark verschuldeten Unternehmen passieren kann, und stellt die Frage, ob die Schulden ausreichendes Einkommen generieren, um dieses Problem zu mildern. Wenn die Schulden den Geldfluss einer Regierung kontinuierlich einschränken, kann dies zu einem “wirtschaftlichen Schuldenherzinfarkt” führen. Eine große Menge an Schulden erfordert, dass jemand sie kauft. Wenn die Schuldenrisiken nicht nur die Dringlichkeit für ein neues Angebot erhöhen, sondern auch dazu führen, dass die Inhaber diese Schulden verkaufen, entsteht ein Überangebot im Verhältnis zur Nachfrage. In diesem Fall kann die Zentralbank der Regierung mehr Geld drucken und die Schulden kaufen. Andernfalls muss der Preis der Schulden steigen, um die Kreditaufnahme einzuschränken, was zu einer Einschränkung des Kredits und einer Schwächung der Wirtschaft führt. Die Regierung kann dies zulassen oder Geld drucken und die Schulden monetarisieren. Beide Optionen haben negative Auswirkungen, entweder in Form von Schuldenproblemen oder einer Abwertung.
Die USA haben derzeit eine nationale Verschuldung von über 36 Billionen US-Dollar und ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 29,1 Billionen US-Dollar, was zu einem Schulden-BIP-Verhältnis von 125% führt. Dieses Verhältnis ist seit Beginn der Pandemie stetig gestiegen. Die Regierung führt derzeit ein jährliches Haushaltsdefizit von fast 2 Billionen US-Dollar, fast 7% des BIP, bei gleichzeitiger Zahlung von über 1 Billion US-Dollar pro Jahr allein an Zinsen für die bestehende Verschuldung. Dalio betont die Dringlichkeit einer Schuldenkürzung und schlägt vor, das Defizit von 7,5% auf 3% des BIP zu senken. Er betont jedoch, dass die Zeit, um diese Lücke zu schließen, möglicherweise zu lang ist. Er ist der Meinung, dass die Republikaner eher dazu neigen, diese Maßnahmen umzusetzen als die Demokraten. Er warnt jedoch vor den sozialen Auswirkungen und den Auswirkungen auf den internationalen Konflikt. Dalio schätzt, dass viele Arbeitsplätze verloren gehen und erhebliche Veränderungen eintreten werden. Er betont, dass es schwierig sein wird, sich auf einen Plan zur Bewältigung dieser Veränderungen zu einigen.
Laut dem Economic Policy Innovation Center (EPIC) könnte die US-Regierung bis zum 16. Juni 2025 die Fähigkeit zur Begleichung ihrer Schulden erschöpfen. Die Regierung wird voraussichtlich ein Defizit von etwa 2 Billionen US-Dollar haben, was bedeutet, dass die Ausgabenverpflichtungen, die der Kongress und die Regierung eingegangen sind, weit über den Steuereinnahmen liegen. Um die Verpflichtungen rechtzeitig zu erfüllen, müsste die Schuldenobergrenze erhöht werden.
Quelle: Fox News